Mr. Brassident

Sonntag, 06. September
Schloss Sythen
Stockwieser Damm 25
D – 45721 Haltern-Sythen

Konzertbeginn: 16:00 Uhr

Eintritt: 12,50 €

Aufgrund des Covid-19 Erregers, sind die Eintrittskarten dieses Jahr ausschließlich vorab telefonisch unter

0180 - 6700 733 (pauschal 0,20 € aus dem deutschen Festnetz; aus dem deutschen Mobilfunknetz pauschal 0,60 €) ,

an einer offiziellen Vorverkaufstelle: 

https://shop.reservix.de/vorverkaufsstellen

oder online über folgenden Link verfügbar:


Mr. Brassident

 

Mr. Brassident ist eine achtköpfige Formation aus NRW, die mit  Blasinstrumenten und Schlagzeug einen abenteuerlichen Bogen über die Hits aus Rock und Pop, Funk und Soul, Kino und Fernsehen der vergangenen Jahrzehnte bis hin in die Gegenwart spannt. Die Musiker übersetzen ihr Repertoire aus chilligem Pop, souligen Grooves, pumpenden Funk- und hämmernden Metalrhythmen humorvoll in die analoge Welt der Blasmusik und sorgen so für blendend gute Laune bei jung und alt. Trompeten: Jarek Schönfeld, Franz Hösing Posaunen: Jochen Niehaves, Michael Vorholt Saxofon: Holger Höbing Sousafon: Uli Meyering Drums: Wilm Flinks, Jan Risthaus

 

www.mrbrassident.com

Schloss Sythen

 

Schloss Sythen ist hervorgegangen aus einer germanischen Wallburg. In der Urkunde aus dem achten Jahrhundert wird die Sythener Wallburg 758 als „Sitina“ das erste Mal erwähnt und spielte zu der Zeit bei den kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Sachsen und Franken eine Rolle. Der hl. Luidger, erster Bischof von Münster, wurde 805 von Karl dem Großen mit Besitz, u.a. auch mit der Burg Sythen, ausgestattet. Von 1268 bis 1301 lebte dort der Vasall Ritter Diederich. Die fehdelustigen und verschwenderischen Ritter von Hagenbeck übernahmen 1301 den Besitz und lebten auf Burg Sythen bis 1450. Danach folgte Johann von Besten, der mit einer Hagenbeck-Tochter verheiratet war. Er erklärte die Eigenhörigkeit der Sythener Bauern, die ihm damit dienst- und lehnpflichtig waren.

1530 ging die Burg Sythen durch Heirat mit Margarete von Besten an Konrad von Kettler. Die Erbtochter Maria Agnes von Kettler heiratete Goswin Anton von Galen zu Bisping.

1728 ging Haus Sythen durch Heirat an Christian Franz Theodor von Fürstenberg, den Gründer der Universität Münster.

Von 1821 bis 1965 war Schloss Sythen im Besitz der Familie von Westerholt und Gysenberg. 1965 verkaufte Egon Graf von Westerholt, der auf Schloss Westerholt wohnte, Schloss Sythen an den Caritasverband Recklinghausen, der hier das seit 1946 von Ordensschwestern betriebene Kinder-Genesungsheim durch Erweiterungsbauten vervollständigte.
Aus heutiger Sicht unvorstellbar ließ 1971 der Caritasverband das Herrenhaus sowie das Wirtshaftsgebäude in der vorbildlich gepflegten Anlage Schloss Sythen abreißen, um an dieser Stelle ein Familienerholungsheim zu bauen. Der Plan wurde nicht realisiert und 1979 verkaufte man das Anwesen an den Halterner Immobilienmakler Humberg, der seine baulichen Absichten ebenfalls nicht umsetzen konnte. Da auch in den folgenden Jahren durch Menschenhand nichts mehr verändert wurde, hat sich die Natur das Gelände zurückerobert.
Am 27. Januar 1989 erwarb die Stadt Haltern von der Firma Humberg die inzwischen stark verfallene Anlage Schloss Sythen im Tausch gegen Bauland.

www.schloss-sythen.nrw