Combo Complett

Sonntag, 16. August
Museumshof auf dem Braem
Lindenstraße 2
D – 48712 Gescher

Konzertbeginn: 16:00 Uhr

Eintritt: 12,50 €

Aufgrund des Covid-19 Erregers, sind die Eintrittskarten dieses Jahr ausschließlich vorab telefonisch unter

0180 - 6700 733 (pauschal 0,20 € aus dem deutschen Festnetz; aus dem deutschen Mobilfunknetz pauschal 0,60 €) ,

an einer offiziellen Vorverkaufstelle: 

https://shop.reservix.de/vorverkaufsstellen

oder online über folgenden Link verfügbar:


Combo Complett

 

Der Musikstil von Combo-Complett lässt sich nicht festlegen auf ein spezielles Genre. Die Vielfalt des vorwiegend akustischen Instrumentariums aber auch die musikalischen Wurzeln einzelner Bandmitglieder haben Stil und Klangbild der Stücke in besonderer Weise geprägt. Einflüsse von Ragtime, Country-Blues, Irish Folk und Gipsy-Swing sind in vielen Stücken unverkennbar. Das Repertoire der Band reicht von Klassikern irischer und amerikanischer Folklore bis zu zeitgenössischen Stücken.

Bernd Rosemeier: Gesang und Percussion
Andrea Freiberg: Gesang und Percussion
Jochen Jörissen: Gitarre und Blues-Harp
Olaf Belitz: Bass
Reinhold Leusing: Gitarre und Violine
Koen Edeling: Akkordeon, Keyboard und Gesang

 

Museumshof auf dem Braem

 

Wer sich für die Lebens- und Arbeitsweise auf dem Lande um 1920 interessiert, sollte sich genügend Zeit nehmen, um die Gebäude des Museumshofes auf dem Braem zu besichtigen. Im Wohnteil des Haupthauses verspürt man noch den Hauch jener Zeit, als das Gebäude noch bewohnt und bewirtschaftet wurde.

Eindrücke vom Arbeitstag der Bäuerin und Mägde vermitteln der Wohnraum mit Herdfeuer und „westfälischem Himmel“, zu dem natürlich Schinken und Mettwürste gehören und die gefüllte Speisekammer. Auf der Tenne wartet die Museumskuh „Gretel“ darauf, von der Bäuerin gemolken zu werden. Wie aus der Milch nachher frische Butter gemacht wird, gehört zu den spannenden Ausstellungsthemen, die es auf dem Hof zu entdecken gibt. Auch in dem zum Hof gehörenden westfälischen Bauerngarten und im Kräutergarten gibt es allerhand Neues und Unbekanntes zu entdecken.

Welche Arbeiten Bauer und Knecht auf dem Hof und auf den Äckern zu erledigen haben, wird bei einem Rundgang über die Tenne des Haupthauses und durch die Nebengebäude deutlich. Vom Heimatverein sachkundig repariert und gepflegt, werden in der Museschoppe, der Remise und den Scheunen landwirtschaftliche Geräte und Maschinen vorgestellt.

Wer sich für alte, heute selten gewordene Berufe interessiert, sollte sich auf dem Dachboden des Haupthauses umsehen, auf dem die Werkstätten eines Holzschuhmachers, eines Böttchers, eines Zimmermanns und eines Seilers aufgebaut sind.

Damit die vergangene Arbeitswelt der 20er und 30er Jahre wieder lebendig kann, gehören Aktionsnachmittage, Mitmachaktionen und Angebote „rund um das Herdfeuer“ zu den besonderen Angeboten für junge Museumsbesucher. Kindergruppen, Familien und Schulklassen können dabei ausgiebig auf Entdeckungstouren durch Haupthaus, Speicher und Scheunen gehen.

Wenn der Heimatverein Ende September oder Anfang Oktober zum Erntedankfest einlädt, erwacht der Hof zu neuem Leben. Dann werden Gerätschaften und Maschinen in Gang gesetzt und vorgeführt. Über die so genannte „gute alte Zeit“ wird ausgiebig in „Dönkes“ und Erzählungen berichtet. Besucher des Museumsfestes werden an diesem Tag von den Aktiven des Heimatvereins mit münsterländischen Gerichten und Getränken verwöhnt. Besonders beliebt sind die im historischen Backofen gebackenen Gescheraner Bauernstuten und die wohlschmeckenden Buchweizenpfannekuchen. Im Museumscafé im Alten Brauhaus können sich die Besucher bei Kaffee, Kuchen und Schnittchen für den weiteren Rundgang stärken.