Tubaphonium

Sonntag, 30. August
Haus Alst
Alst 1
D – 48612 Horstmar

Konzertbeginn: 16:00 Uhr

Eintritt: 12,50 €

Aufgrund des Covid-19 Erregers, sind die Eintrittskarten dieses Jahr ausschließlich vorab telefonisch unter

0180 - 6700 733 (pauschal 0,20 € aus dem deutschen Festnetz; aus dem deutschen Mobilfunknetz pauschal 0,60 €) ,

an einer offiziellen Vorverkaufstelle: 

https://shop.reservix.de/vorverkaufsstellen

oder online über folgenden Link verfügbar:


Tubaphonium

 

Das niederländisch-deutsche Tuba-Euphonium-Quartett wurde im Jahr 2012 gegründet.
Die Mitglieder des Blechbläser-Quartettes TUBAPHONIUM sind allesamt Berufsmusiker:
Dirk Annema (NL, Tuba), André van Huizen (NL, Tuba), Rainer Becker (D, Euphonium) und Reinhold Schulte (D, Euphonium). Die besondere Kombination der Instrumente präsentiert das abwechslungsreiche, außergewöhnliche Klangspektrum und die musikalische Spannweite der tiefen Blechbläser. Das Repertoire von TUBAPHONIUM umfasst Literatur aus verschiedenen Epochen und Stilrichtungen: Sowohl Originalwerke für diese Besetzung als auch gelungene Bearbeitungen klassischer Werke. Doch auch erheiternde Werke für vier „swingende“ Tuben fehlen nicht im Programm von TUBAPHONIUM.

Haus Alst

 

Östlich der Stadt Horstmar liegt unter alten Bäumen versteckt die kleine, aber sehenswerte Wasserburg Haus Alst. Sie wird erstmals in einer Urkunde von 1217 erwähnt. 1569 erwarben die Freiherren von Westerholt die Wasserburg durch Heirat. Bernhard H. Freiherr von Westerholt zu Hackfort aus dem niederländischen Zweig der Familie heiratete 1620 die Erbtochter, seine Cousine. Er baute 1624/25 Haus Alst auf den alten Grundmauern neu im Stil der niederländischen Renaissance auf. Auffallend ist das gestreifte Äußere des Hauses. Diese "Specklagen" genannte Technik aus abwechselnd rotem Ziegelstein und hellgelbem Baumberger Sandstein erinnert an einen guten westfälischen Schinken.

1802 verkaufte die Familie von Westerholt Haus Alst. Nach dem Bankrott des neuen Eigentümers wechselte es häufig den Besitzer. Schließlich wurde 1852 Burghard Freiherr von Schorlemer-Alst Besitzer. Er erhielt als Gründer des Deutschen Bauernvereins den Ehrennahmen "Westfälischer Bauernkönig". Sein Enkel verkaufte das Haus 1935 wieder an die mit ihm verwandten Grafen von Westerholt, die es seitdem inzwischen wieder in der dritten Generation bewohnen. Das Haus wird komplett privat genutzt, die Zufahrt ist beschränkt, die Außenanlagen sind aber zum Teil öffentlich zugänglich. Außerdem können einige Räume für standesamtliche Hochzeiten gemietet werden.

www.haus-alst.de